Welcome to the United States of America!

 Nach vielen, vielen Stunden Flug sind wir relativ entspannt am Montag frühen Abend, gegen 18:30 Uhr Ortszeit in Los Angeles gelandet. Man fliegt auf dieser Stecke ja quasi mit dem Verlauf der Sonne, sodass es auch den ganzen Flug über hell war.

Kleine Randnotiz: die Flugroute verläuft über Grönland, und wir hatten Dank des guten Wetters einen spektakulären Blick auf die eisige Landschaft!

Die Immigration ging relativ schnell vonstatten: zunächst durften wir an Automaten noch einmal verschiedene Fragen beantworten und unsere Fingerabdrücke abgeben. Auch ein schickes Foto wurde angefertigt, man beachte den sachlichen Gesichtsausdruck. Danach ging es mit der ausgedruckten Bestätigung noch zum Grenzbeamten, der erneut Fingerabdrücke genommen sowie ein Foto angefertigt hat, und noch ein paar Fragen gestellt hat was man denn im Land vor hat. Für mich ist es das erste mal USA, und ich hab mir das Prozedere komplizierter und vor allem langwieriger vorgestellt. Obwohl etliche Maschinen gelandet sind, wurden alle zügig durchgeschleust und nach gefühlten 20 Minuten waren wir fertig.

Wir haben bei Sixt einen Mietwagen gebucht, für die komplette Zeit unserer Reise. Reserviert war ein Fullsize-SUV, welcher für europäische Verhältnisse schon wirklich riesig ist, deutlich größer als bspw. ein VW Touareg, und auch einen Audi Q7 in der Regel überragt. 
Erhalten haben wir dann, dank Vielmieter-Status, noch eine Klasse höher und einen absoluten amerikanischen Klassiker: den Chevrolet Suburban. Das gute Stück ist mal eben 5,7 Meter lang und über 2 Meter breit, hat 3 komfortable Sitzreihen, selbst nachgezählte 14 Lademöglichkeiten (USB in Massen, 12 Volt und sogar eine richtige Steckdose – wo man sich in manchem deutschen Auto schon über eine USB Dose freut) und wird durch einen 355 PS leistenden 5.3 Liter V8 standesgemäß in Schwung gehalten.

Da wir auch einige Nächte auf Campingplätzen im Auto übernachten wollen, haben wir uns bewusst für einen etwas größeren Begleiter entschieden. Ein kleiner Trost für das Umwelt-Gewissen 🙂

Unsere erste Unterkunft liegt südlich von LA, in Costa Mesa. Über AirBnB haben wir ein Poolhaus gemietet, auf dem Grundstück von Dana & Benoit.

Hier in dem Viertel findet man den klassischen, amerikanischen Baustil, den man auch aus vielen Filmen kennt: Holzhäuser verschiedener Größen und Farben, jeweils mit einer Auffahrt, Garage sowie Garten hinterm Haus, oftmals mit Pool. Im Detail sind sie doch sehr unterschiedlich, hier lohnt es sich einfach mal durch die Straßen zu joggen, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eins muss man auch wissen: günstig ist das Wohnen hier nicht. So ein Haus in der Gegend hier, in Costa Mesa, kostet leicht 1,5 Mio. $. Teurer Spaß, hier in Kalifornien und speziell im Speckgürtel von Los Angeles.

Die nächste Tage geht es weiter mit Ausflügen hier in der Region. Los Angeles an sich werden wir uns aufsparen für das Ende der Reise.

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