Eine Finka auf Teneriffa

IMAG0593
Los geht’s Wolfsburg Hbf

Lang ist es her – immer wieder habe ich mir vorgenommen mal wieder zu schreiben, aber die letzten sechs Monate standen mir die Masterthesis, und davor die neuen und alten Hobbys im Wege. Nun sind Tobi und ich wieder unterwegs und das möchte ich gern mit euch teilen. Die Wahl des Urlaubsziels war ziemlich schnell auf die Kanarischen Inseln gefallen, denn wir wollten einigermaßen warme Temperaturen im März und keine Krisensituationen im Land wie beispielsweise in Ägypten, Tunesien und Co.

Nach der Flugsuche war uns schnell klar, dass ein Norwegian Flug nach Teneriffa wohl die beste Alternative war. Wir Sparfüchse entschieden uns nur einen Koffer zu buchen.

Extrakosten, die man einsparen kann. Nach Thailand waren wir ja auch mit nurrecht wenig Gepäck für fünf Wochen unterwegs, da sollte es doch kein Problem sein zwei IMAG0603.jpgWochen mit Handgepäck und einem Koffer auszukommen. Es stellte sich heraus: Wir hatten echt Probleme, denn schließlich sollten ja auch die Flossen, Schnorchel, Taucherbrillen und Neoprenanzüge, Handtücher und Sportsachen mit. Aber letztendlich schafften wir es alles Nötige mitzunehmen und nur auf ein Paar Flossen zu verzichten.

Der Flug ging von Berlin aus. Bereits vor dem Flug hatte ich mein erstes Buch – es leben die eBooks – durch. Nach kurzem Zittern, ob der Koffer nicht doch zu schwer war, ging alles glatt und fünf Stunden später landeten wir im Süden von Teneriffa. Im Flugzeug hatten wir tatsächlich WLAN, weshalb wir mit Freunden noch die ein oder anderen Fotos austauschen konnten. Neuartiges, großartiges Zeug gibt es!


Angekommen schnappten wir uns unseren Mietwagen, einen roten (Dirk, kannst du hier vielleicht bei der genauen Lackbezeichnung helfen?) Volkswagen move up!, und suchten zunächst nach einem Supermarkt, in dem wir uns noch für das Frühstück eindecken konnten. Wir fanden einen super kleinen Markt, bei dem wir zunächst Probleme hatten uns mit dem Besitzer zu verständigen. Beim Bezahlen sagte er uns dann auf blütenreinem Deutsch wieviel wir zahlen mussten. Schön peinlich wie wir uns vorher einen ab stammelten.

Nächster Halt: Tejina, ein kleiner Ort im Norden Teneriffas, in dem wir diese wunderbare Finca von der lieben Ulrike empfohlen bekamen und sie daraufhin direkt buchten. Die Finca ist wirklich riesig. Wir hätten theoretisch noch fünf Leute mitnehmen können, aber so ist einfach komfortabel viel Platz zu haben.

Am ersten Tag unternahmen wir nicht allzu viel. Nach einem ausgiebigen Frühstück und weiterem Chillen machten wir uns auf zum Bauernmarkt nach Tacoronte – dem ältesten und bekanntesten Markt der Insel. Dort erstanden wir leckeres Gemüse , Brot und typisch kanarische Kartoffeln sowie eine Paste, mit der man diese isst. Anschließend erstanden wir im Superdino, einem Supermarkt in Tejina, noch jede Menge andere Lebensmittel und rüsteten uns so für die nächsten Tage perfekt aus. Nach einer kurzen Sporteinheit des BBG (Bikini Body Guides von Kayla Itsines) chillten wir eine Weile und warteten den Regen ab. Im Norden Teneriffas regnet es aufgrund der hohen Berge recht häufig, der Süden ist eher beständiger. Wir werden nach der Hälfte der Zeit in den Süden weiterziehen. Bis dahin erkunden wir den Norden für uns und nehmen das schlechtere Wetter in Kauf, um die interessantere Landschaft zu erkunden.

Am Abend wollten wir uns in Bajamar, einem nahe gelegenen Badeort das Meerwasser-Schwimmbecken anschauen. Wir kamen dort an und wunderten uns warum die Parkflächen überall von der Polizei gesperrt waren. Nach kurzer Zeit wurde uns klar, dass in Bajamar an diesem Abend Karneval gefeiert wird. Wir schauten uns also den tollen Umzug mit verschiedenen Zügen in aufwendigen Kostümen an. Ein Video dazu werde ich in den nächsten Tagen hochladen. Es war wirklich sehr spannend zu sehen wie andere Kulturen Karneval feiern. Denn in Deutschland sieht das dann doch etwas anders aus.

Danach kochte Tobi für uns die kanarischen Kartoffeln bzw. Salz-Schrumpelkartoffeln mit einer Art Pesto (Papas Arrugadas con Mojo). Diese kleinen Kartoffeln werden in sehr salzigen Wasser schrumpelig gekocht und direkt mit der Schale gegessen. Das Rezept dazu findet ihr hier. Den Rest des Abends ließen wir ruhig ausklingen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.