Unterwegs mit dem roten Flitzer in der Bretagne – Tag 2

Tag 2: Brest – Le Faou – Pointe du Raz – Concarneau

Wie bereits erwähnt starteten wir diesen Tag mit einem Besuch im Oceanopolis. Dort gab es ein Tropenhaus, ein Arktishaus und ein regionales Haus, jeweils dargestellt mit der dazugehörigen Unterwasserwelt. Sehr schön!

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Bevor man zu den Pinguinen gelangt wird einem hier ein toller Film gezeigt über die gesamte Artenvielfalt in der Arkis. Sehr interessant und sehr schöne Bilder!
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Diese Kinder spielten regelrecht mit dem Seehund, der immer wieder ihren Händen folgte und ebenfalls seinen Spaß hatte. 
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Einer der zahlreichen Fische aus den bunten Aquarien. Dieser hat uns wegen seiner tollen Farbe besonders gefallen!
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In einem der großen Aquarien waren auch viele Haie, unter anderem dieser Schwert-Hai.
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Und hier noch ein weiterer Hai im gleichen Becken.
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Sehr erstaunt war ich über die Größe dieser Riesenkrabbe.

Le Faou: Weiter ging es dann zum kleinen typisch bretonnischen Dorf Le Faou. Hier sind wir ein wenig herumgelaufen, haben uns die tollen alten Fachwerkhäuser angeschaut und wieder einmal darüber gestaunt wie weit ins Land doch die Ebbe sich auf die Häfen auswirkt, denn selbst in Le Faou waren alle Boote auf dem Trockenen.

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In Le Faou findet man viele urtümliche Häuschen.
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Genauso wie diese für die Bretagne typischen Häuserreihen…
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… und alte Kirchen.

Pointe du Raz: Wir stiegen in unseren Twingo und fuhren weiter über viele kleine Dörfer vorbei am Pointe du Van zum Pointe du Raz, einer der westlichsten Punkte Frankreichs. Hier haben wir einen kleinen Spaziergang entlang der Kliffs gemacht, atemberaubende Aussichten genossen und sind an der Spitze noch etwas weiter entlang geklettert. Das bisschen Regen hat uns dabei gar nichts ausgemacht, man kann sich ja schließlich gut anziehen und der Blick war anschließend atemberaubend und definitiv den Weg wert!

Der Weg zum Pointe du Raz
Der Weg zum Pointe du Raz war sehr gut ausgebaut. Es gibt verschiedene Wanderwege, die man nehmen kann. Wir entschieden uns für den direkt am Meer entlang. 
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Hier sollte man wohl lieber nicht zu nah ran gehen. Es ging teilweise echt stark hinunter. 
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Nachdem wir etwas geklettert waren konnten wir einen atemberaubenden Ausblick genießen, allerdings herunterfallen möchte ich hier doch lieber nicht!
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Verschnaufspause muss auch mal sein! 

Concarneau: Anschließend fuhren wir weiter zu unserer zweiten Übernachtung in Concarneau. Wir wählten auch hier wieder nicht den Weg über die Autobahn, weshalb wir jede Menge große Brücken passierten. Mittlerweile klappte das Kartenlesen auch bereits ganz gut, auch wenn wir uns daran doch erstmal gewöhnen mussten. Concarneau ist ein süßes Fischerörtchen, das durch seine tolle Festungsanlage und die vielen Fischerboote besticht. Hier wird eigentlich alles so ziemlich alles an Fisch und anderem Meeresgetier gefangen, was man auch an den Speisekarten der Restaurants sehen konnte. Wir haben hier zum ersten mal Jakobsmuscheln probiert und sie haben uns sehr gut geschmeckt, weil sie ein sehr festes Fleisch haben und überhaupt nicht glibberig sind. Begrüßt wurden wir mit einem munteren Geplapper von unserer Vermieterin Emmanuelle, die uns tausend Fragen auf Französisch stellte, die ich auch alle wie ich glaube ganz gut beantworten konnte. Unsere kleine Wohnung war wirklich total verrückt eingerichtet, fast so als würde sie jedes Wochenende auf den Flohmarkt gehen. In jeder Ecke konnte man etwas Neues entdecken, dabei wirkte es nur ein bisschen überfüllt (Fotos folgen). Am Abend schauten wir uns dann noch im Dunkeln die Festung an, holten das am nächsten Tag im Hellen aber auch noch einmal nach.

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In einem Restaurant aß ich die glaube ich größte Pizza, die ich je gegessen habe mit St-Jaques belegt (Jakobsmuscheln).
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Der Hafen von Concarneau am Abend ist sehr schön beleuchtet.
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Das Apartment, von dem ich oben berichtete. Hier der Schlafraum. 
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Und hier der andere Raum mit abgetrennter Toilette, Dusche und Küchenzeile. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kunst am Hafen, hier ein Fisch-Kuss!
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Der Blick zur Innenstadt von der Festung aus ist wirklich sehr schön. Die Festungsanlage kann man teilweise von oben auf der Mauer besichtigen. 
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Der Yachthafen in Concarneau.
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Die Festungsmauer von Concarneau soll schließlich auch präsentiert werden.
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Innerhalb der Festungsmauer findet man wieder viele schöne Häuschen. 
Und man findet auch jede Menge kleine Geschäfte, wie zum Beispiel diese Süßigkeiten-Manufaktur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit der ersten beiden Tage: Concarneau, le Faou und das Pointe du Raz waren wirklich unsere Highlights, genauso wie die Fahrt durch die kleinen Dörfer. Brest kann man ruhig mal auslassen, es sei denn man möchte gern ins Aquarium, denn dann ist es wärmstens zu empfehlen. Morlaix ist sehr nett anzusehen, aber dennoch nichts sehr außergewöhnliches und die schönen kleinen Fachwerkhäuser gibt es in Concarneau beispielsweise auch!

Weiter geht es bald!

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