Es geht wieder los: unsere Reise nach Sri Lanka

Es ist mal wieder so weit, es hat uns erneut in die ferne, weite und warme Welt verschlagen. Dem kalten, grauen Winter in Deutschland zumindest mal kurz entkommen. Verabschieden von 2016 und begrüßen des neuen Jahres.

Genau am Silvestertag, den 31.12., starteten wir von Dresden aus unsere Reise nach Sri Lanka.Die Insel liegt östlich der Südspitze von Indien, und ist in etwa so groß wie Bayern. Von Dresden aus schnappten wir uns den ICE zum Flughafen Frankfurt. Das lief soweit komfortabel und ohne jegliche Zwischenfälle, sodass wir am frühen Abend unsere Rucksäcke einchecken und uns auf dem Weg zum Gate machen konnten. 20:30 Uhr hoben wir wie geplant ab und flogen mit Oman Air zunächst in deren Heimat, nach Muscat. Der Flughafen ist gefühlt mitten in der Wüste (kein Problem), jedoch schon ziemlich in die Jahre gekommen und runtergerockt sowie mit dem Passagieraufkommen überfordert. Das neue Terminalgebäude ist zu 70% fertiggestellt, würde ich behaupten, und man kann nur wünschen dass sich keine Verzögerungen im Berlin-Style einstellen. Nach wenigen Stunden Pause flogen wir weiter zum eigentlichen Ziel, nach Colombo auf Sri Lanka. Die beiden Flüge an sich passten soweit, die Economy hatte ausreichend Beinfreiheit und die Verpflegung war auch okay. An den Flug mit Thai, als wir in Thailand waren und umgebucht wurden, kommen sie jedoch nicht ran. Macht nix, da wir die Tickets im Halloween-Flash-Sale zum Schnapperpreis erworben haben, waren die Ansprüche eh nicht besonders hoch. Mal sehen wie der Rückflug wird, es ist ja auch Glückssache je nachdem welche Crew und welches Flugzeug man erwischt. In Colombo am Flughafen war übrigens alles sehr entspannt und die Immigration hat keine 2 Minuten gedauert. Es ist jedoch erforderlich dass ihr euch vorab das Visum online besorgt (ETA).Um die Journey perfekt zu machen stiegen wir in Colombo, es war dann schon der 1.1. gegen 15:30 Uhr, in ein Taxi um zum Bahnhof in Colombo zu kommen. Denn noch am Ankunftstag wollten wir weiter nach Kandy, im Landesinneren in den Bergen gelegen. Colombo an sich ist, nach zahlreichen Berichten persönlicher Natur und aus Reiseführern, keinen langen Aufenthalt wert. Am Bahnhof haben wir uns recht unproblematisch Tickets für den Zug besorgt.Für ca. 80 Meilen benötigt man (Colombo – Kandy) gut 3 Stunden und zahlt in der zweiten Klasse 190 Rupien, das sind ca. 1,20 Euro. Öffentlicher Verkehr ist also, wie gewohnt in Asien, sehr günstig. Neben der zweiten Klasse gibt es auch noch die Erste und Dritte. Die erste Klasse hat Scheiben die sich nicht öffnen lassen und eine Klimaanlage, hier kann man auch reservieren. Ist oftmals ausgebucht durch Touris. In der dritten Klasse bettet man sich auf Holz, hier reisen sehr viele Einheimische. Die zweite Klasse kann man übrigens auch oft reservieren, das war bei uns aber nicht möglich und auch nicht nötig. Neben Backpackern sind auch viele Einheimische in dieser Klasse gefahren. Der Komfort der Fahrt ist natürlich aus einer anderen Welt: der Wagon hat keine Scheiben und rumpelt dermaßen die Bahnlinie entlang, dass man die ganze Zeit nach links und rechts geschmissen wird. Wer keine Probleme mit Seekrankheit hat sollte das unbedingt mal machen, es ist ein Riesenspass! Auch wenn man sich wundert was so ein Wagon alles wegstecken kann, ohne zu entgleisen. 30 km/h fühlen sich auf einmal an wie Schallgeschwindigkeit. Leider war es dunkel, aber die kommenden Tage werden wir weitere Etappen mit dem Zug fahren und freuen uns schon auf grandiose Ausblicke auf Täler und Teeplantagen.Die letzte Station war ein Tuk Tuk, und nach über 28 Stunden Reisezeit erreichten wir unser Guesthouse. In Kandy, etwas am Hang gelegen, mit nur 4 Zimmern und einem sehr freundlichen Besitzer. Der Urlaub kann starten!

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