Tour durch das Anaga-Gebirge

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Wie bereits in meinem letzten Post geschrieben, sind wir derzeit in Teneriffas Norden. Da liegt Nichts näher als das Anaga-Gebirge, welches den Norden des Nordens Teneriffa einnimmt, zu erkunden. Dies haben wir in den letzten zwei Tagen auch munter gemacht.

Zunächst einmal ein paar Informationen zum Anaga-Gebirge (Wikipedia). Das Anaga-Gebirge wurde von sieben bis neun Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten geformt. Die höchten Punkte sind der Cruz de Taborno mit 1024m Höhe (hier waren wir) und der Chinobre mit 909m im Osten. Der Kamm des Massivs, über den eine Straße führt und von dem viele Wanderwege und Forststraßen abführen, ist wegen Nebels und Regen die feuchteste Region der Insel und dicht mit Lorbeerwald bewachsen.

Am ersten Tag folgten wir unserem Baedeker Reiseführer und änderten einen Tourvorschlag durch das Anaga-Gebirge leicht ab. Los ging es bei uns in Tejina. Wir fuhren von dort an recht schnell immer weiter in das Gebirge hinein und stoppten an den zwei Rast- und Aussichtsplätzen „Mirador del Jardine“ und „Cruz del Carmen“ (920m). Von dort hatte man einen tollen Blick ins Tal und sogar bis nach Santa Cruz, der größten Stadt Teneriffas.

Wir passierten die höchste Stelle und machten von dort aus einen Linksabbieger in Richtung Chinamana. Die Fahrt zu diesem kleinen Ort im Gebirge war total aufregend. Überall genoss man einen tollen Ausblick und Tobi hatte besonders viel Spaß an der Fahrt durch die Serpentinen. Übrigens ist der up! für die teils sehr schmalen Gebirgsstraßen bestens geeignet.

Chinamana selbst ist ein kleiner Ort, der bis 1993 an keine Teerstraße angebunden war. Hier lebten früher die Menschen in Höhlen-Häuschen. Diese wurden aus dem Berg herausgeschlagen und nicht daher nicht wie sonst hinein gebaut. Davon bestehen immer noch einige, auch wenn nur noch wenige bewohnt sind. Wir machten hier noch eine kleine Wanderung zur Spitze des einen Berges und hatten von dort einen tollen Blick über die Bucht bis hin zur Spitze „Punta di hidalgo“, die bei uns um die Ecke ist. Wie wir später herausfanden gibt es von dort einen Wanderweg, der nach Chinamana führt.

Wir genossen die Aussicht bei einer kühlen Coke und einem Cerveza und dann ging es weiter für uns noch weiter durch die Serpentinen und schließlich wieder bergab in Richtung Santa Cruz. Am Fuße des Anaga-Gebirges besuchten wir zunächst in „San Andres“ aber noch den Strand „Las Teresitas“. Dieser besteht aus einem ganz feinen hellen Sand, der aus der Sahara verschifft und hier aufgeschüttet wurde. Der Strand ist einer der längsten Teneriffas und dient insbesondere den Städtern aus Santa Cruz im Sommer als „Hausstrand“. San Andrès ist bisher fast komplett von hässlichen Hotelkomplexen und -blocks verschont, weshalb hier am Fuß der Berge noch süße kleine Häuschen zu finden sind.

Weiter ging es durch Santa Cruz in die Richtung der Stadt La Laguna. Diese ist die zweitgrößte Stadt Teneriffas und quasi gleich bei uns um die Ecke (unser Häuschen in Tejina). La Laguna ist die Universitätsstadt Teneriffas und hat einen super süßen Altstadtkern mit kleinen Shops, Bars und Restaurants. Als wir gerade dort ankamen zog es immer mehr zu, so dass wir schon nach einem kurzen Bummeln wieder Richtung „zu Hause“ aufbrachen. Der Tag war super ereignisreich und wir haben echt total viel gesehen.

Fortsetzung folgt…

 

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