Jeg elsker det!

„So, see you on Tuesday?“

„You’re not here tomorrow?“

„No, I will take a day off. Actually you should take a day off as well if there’s neither Erik nor me here.“

„Oehm… ok.“

„Yes, do that and see Copenhagen and enjoy the weather.“

„Ok, thanks. There will be a lot to see.“

<3 Grossartig! Langes Wochenende, ich komme!

Wetter!

Ihr Lieben,

da ich momentan das Wetter geniesse und nicht viel drinnen hocke, gibt es nur einen kleinen Bericht, aber dafuer schoene Fotos!

Dieses Wochenende war Magga zu Besuch und ich habe sie auf dem Fahrrad hin und her gescheucht.. Ich hoffe sie hat die Zugfahrt zurueck ueberlebt! 😉

Wir haben nach der Ankunft um 06.30 Uhr Donnerstag frueh die uebliche Stadtfuehrung gemacht, Fahrrad ausgeliehen, Meerjungfrau. Freitag dann Wachabloesung an Amalienborg Slot mit Musik und Krawall, Strøget- Shopping, Christiania und Rosenborg Slot. Samstag Frederiksberg Have (Frederiksberg Park), wo wir dann leider die Elefanten vom Zoo nicht sehen konnten, weil das Gehege gerade sauber gemacht wurde, ab zum Handball und danach Championsleague zu Ende schauen (SCHADE BAYERN!) und feiern in Heidi’s Bar (Deutsche Bar) und im Billie Booze. Sonntag fuhr sie dann ab und ich wollte eigentlich zum Amager Strand (kuenstlich angelegter Strand im Norden von KPH), aber da Marathon war und ueberall in der Stadt Laeufer herumliefen, fuhr ich kurzerhand nach Klampenborg (Bellevue Beach), um mir dort nen Sonnenbrand am Ruecken zu holen (4 Std. in der prallen Sonne, oh yeah!).

Das Highlight war auf alle Faelle: Pfandflaschen zurueckgeben! (und jetzt lacht bitte nicht!) Denn schliesslich wusste ich bisher nicht wie man das hier tut und die Automaten waren mir nie aufgefallen, aber nachdem ich letzte Woche bei der Arbeit gefragt hatte, war das kein Problem! Ab zu SuperBest und nach circa 5 Minuten mit 67 DKK auf dem Bon auf zur Kasse! 🙂

Viele Gruesse an euch ins warme Deutschland!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tak, i lige måde.

Obiges antworte ich ab sofort, wenn man mir „Have en god weekend“ oder „velbekom“ wünscht. Ausgesprochen wird es „Tack, I lieh Moll.“ (alle Buchstaben aussprechen) und bedeutet „Danke gleichfalls.“.

Das letzte Wochenende war ein gutes, denn wir haben es fast ausschließlich draußen verbracht. Das Wetter war dafür großartig, wir hatten fast die ganze Woche um die 18-25 Grad und außer Samstag einen recht klaren blauen Himmel. Das hat auch mein Gesicht mitbekommen und hat eine nett gebräunte Farbe angenommen.

Generell war ein Flo, ein Freund aus Hamburg, da und wir haben eine Menge unternommen und natürlich auch viel Sightseeing gemacht. Ich denke ich kann behaupten, dass ich über so fast jede (größere) Sehenswürdigkeit wenigstens einen Satz loslassen kann. Ich glaube soviel wusste ich noch nie über die Sehenswürdigkeiten einer Stadt (aber es ist ja auch nicht sehr schwer die Könige richtig zu betiteln, schließlich hießen sie alle entweder Christian oder Frederic).

Jedenfalls sind wir am Donnerstag am Donnerstag nach der alltäglichen Strandtour zusammen mit Fiona und einer Freundin, die zu Besuch war, feiern gegangen. Außerdem dabei war Joachim (Ende 30, vom deutschen Stammtisch, hält vor allem Kontakt zu Fiona – nicht, dass ich darüber traurig wäre 😛 ). Die Bar hieß „Australian Bar“ und war vor allem bevölkert von gerade 18-Jährigen. Komisch, Joachim schien das nichts auszumachen. Ich fand es schon etwas merkwürdig. Man könnte fast meinen, dass man wieder im Joker wär (wenn es nicht so sauber dort gewesen wär). Die Musik war ein bunter Mix aus Charts und dänischer aktueller Musik, zu der die Dänin besonders stark ausflippten. Einiges gehörte mit Sicherheit in die Schublade „dänischer Schlager“. Auch dachten wir die Rhythmen von „Nordisch by nature“ aufgeschnappt zu haben. Gut waren auf jeden Fall die Preise.4 Sommersby (Aeble Cider) für 100 DKK! Kannste sagen nix!

Ein Problem trat allerdings auf als wir dann um halb 4 nach Hause wollten. Denn wir hatten vergessen, dass die S-Bahnen erst wieder ab 5 Uhr fuhren. Glücklicherweise konnten wir wenigstens einen Regionalzug bis zum Norreport nehmen und mussten so nur circa 20 Minuten laufen. Tipp: Vorher gucken welchen Nachtbus man nehmen kann!

Freitag haben wir dann ein Fahrrad ausgeliehen und die Sightseeing Tour gemacht. Tipp: Mit dem Seabus vom Fisketorvet (großes Einkaufszentrum) bis zur Operaen fahren. Man bezahlt dafür nur das ganz normale Busticket und sieht alle Sehenswürdigkeiten, die am Meer gelegen sind. Echt super. Auf Holmen (Stadtteil KPHs) sind wir dann in Richtung Christiania, dem Staat im Staat, gefahren. Die dänische Regierung versucht diese in den 80er Jahren entstandene alternative Wohnsiedlung nun schon seit 2005 aufzulösen. Denn da hier Drogen legal verkauft werden (dürfen), ist der Freistaat ein Dorn im Auge der Regierung. Da fragt man sich natürlich warum das überhaupt erst geduldet wurde? Zunächst wurden dort nämlich auch keine Steuern gezahlt und der Hippiekult offen gelebt. 1995 gab es dann eine Übereinkunft mit dem dänischen Staat wodurch wenigstens die harten Drogen verboten wurden.

Ich finde das ist schon echt krass, wenn man da über die „Pusher Street“ (=Drogendealerstraße) läuft, wo öffentlich Haschisch und Cannabis verkauft wird. Fotos sollte man hier allerdings nicht machen (steht auch überall). Den Geruch, der durch Christiania weht, könnt ihr euch sicher vorstellen. Alles in allem ist es aber ein sehr friedlicher Ort, wo überall verschiedene Musik gespielt wird und Leute in Biergärten herumlungern.

Außerdem sind wir durch klein Amsterdam (Christianhavn) auf der Insel Holmen gewandert.

Am Abend sind wir dann in ein dänisches Cinemaxx-Kino gegangen und haben „Chronicles“ gesehen. Trailer hier. Macht euch selbst ein Bild, Fiona und ich fanden ihn nicht besonders gut. Uns hat irgendwie der Sinn und die Handlung gefehlt. Flo fand ihn aber ganz gut. Im Kino war es ganz witzig, dass es dort eher kleine Kioske gibt als nur diese in Deutschland typischen Bestelltheken, d.h. man kann sich sein ganzes Essen (außer Popcorn) selbst aussuchen und geht dann zur Kasse. Keine schlechte Idee!

Samstag waren dann Fiona und Flo bei zwei Meetups und ich hab erst brav E-Learning gemacht und war dann shoppen… abends haben wir uns dann in Hellerup an den Strand gechillt, lecker Salat und Brot mit Käse mitgenommen und Gitarre gespielt und gesungen. Ab und zu gab es dann auch etwas Applaus, wenn wieder ein Spaziergänger vorbei ging. Highlight des Tages: Flo war 2 Minuten zu spät bei der Fahrradrückgabe. Glücklicherweise musste er am nächsten Tag nichts nachzahlen! Einfach nur super nett!

Am Sonntag haben wir dann die Sightseeing Tour durch die Stadt fortgeführt und waren am Nyhavn (früheres Rotlichtviertel für die Seefahrer, heutzutage trendy Cafés) und  bei Amalienborg Slot (im Winter Wohnsitz der Königin Margrethe sowie von Mary, Frederic, den Kindern und einem anderen Sohn von Margrethe sowie ihrer Schwester). Dort konnte ich mit meinem Wissen über die dänischen Wachen – det kongelige Livgarde – prahlen (dazu werde ich aber noch einmal einen Blogeintrag schreiben). Außerdem waren wir bei Christianborg Slot (dort wurde von Absalon ursprünglich die Stadt gegründet und es befindet sich dort das Parlament (Folketing), das aus nur 160 Menschen besteht) über den Radhusplatsen zurück zum Hauptbahnhof, von wo Flo abfuhr. Danach war ich noch mit Fiona im Fisketorvet unterwegs und wir sind mit der Bahn nach Glostrup gefahren, um dort in der Boozt.com-Arena das letzte Saionspiel AG Kobenhavn vs. Tvis Holstebro zu schauen. Dass Mikkel Hansen nur 15 Minuten spielte und AGK trotzdem mit einigen Toren gewann, sagt schon alles, oder?

(allen denen das nichts sagt: Mikkel Hansen ist der Starspieler von AGK, der beste Weltspieler 2011 und wurde gerade zum besten dänischen Spieler gewählt worden. Er ist circa 2m groß und wiegt um die 96kg. Früher sah er ohne Bart und mit kürzeren Haaren echt sehr gut aus, heute ist dies sein Markenzeichen, was er meiner Meinung nach nicht sehr gut gewählt hat.)

Jedenfalls konnten wir am Ende des Spiels einige Fotos ergattern. Mit dabei waren übrigens Uli (vom letzten Handballspiel) und Christian, der gerade seine Bachelorarbeit in Chemie an der TU Kopenhagen schreibt. Nach dem Spiel gingen wir dann noch zum Chinesen und spaßen echt asiatisch, wie Uli sagte (und er hat schonmal ein halbes Jahr in HongKong gelebt). Wir bestellten nämlich 4 Gerichte, stellten die in die Mitte und jeder nahm sich von jedem. Eigentlich echt nicht schlecht! So bleibt wenigstens das: „Darf ich mal probieren?“ aus.

Alles in allem, ein gutes, wenn auch etwas teures Wochenende! 🙂

Mary Donaldson und Frederik von Dänemark – ein Märchen

Um euch wieder mit ein paar Dingen in Richtung unnützes Wissen zuzuschütten, hier die Geschichte von Mary Donaldson – die heutige Kronprinzessin von Dänemark.

„Mary Elizabeth Donaldson, geboren am 5. Februar 1972 in Hobart, Tasmanien, ist die Jüngste von vier Kindern eines aus schottischen Ehepaars. Sie verbringt ihre Kindkeit im amerikanischen Texas, zieht später nach einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften nach Melbourne.

Im Jahr 2000 verändert sich ihr Leben, als sie bei den Olympischen Spielen in Sydney Prinz Frederik von Dänemark kennenlernt. Der skandinavische Kronprinz ist mit der dänischen Segler-Mannschaft unterwegs, als ihm in einer Bar eine junge dunkelhaarige Frau aufällt. Er stellt sich ihr als „Fred aus Dänemark“ vor und die beiden kommen ins Gespräch. „Ich wusste nicht, wen ich da vor mir hatte“, sagt Mary Donaldson heute. Lange hält das Paar seine Beziehung geheim. Drei Jahre treffen sie sich, mal in Dänemark, mal in Australien, bis die Öffentlichkeit Wind von der Verbindung der beiden bekommt.

Mary Donaldson und Kronprinz Frederik bei ihrer Verlobung im Jahr 2003 © Picture-Alliance / dpa / Polfoto
Erst im April 2003 bestätigt Königin Margrethe offiziell die Beziehung. Sechs Monate später gibt der dänische Hof die Verlobung von Kronprinz Frederik und Mary Donaldson bekannt. Schon vor der Traumhochzeit am 14. Mai 2004 in Kopenhagen verlangt der dänische Hof Mary einiges ab. Zunächst muss sie die australische Staatsbürgerschaft aufgeben und die dänische annehmen. Außerdem konvertiert sie zur lutherischen Kirche, bekommt Sprach- und Benimmunterricht und muss zustimmen, im Falle einer Scheidung auf jegliche Rechte an späteren gemeinsamen Kindern zu verzichten.“

Heute haben die beiden 4 Kinder und leben in Kopenhagen auf Amalienborg Slot. In Dänemark, aber auch weit über die Grenzen hinaus, gilt sie als Stilikone.

Was für eine Geschichte! Aber damit die Liebe sich durchsetzen konnte, musste sie tatsächlich einiges aufgeben.

Quelle: http://daserste.ndr.de/royalty/daenemark/erste1956.html

Ticklish

Gerade war ich das erste Mal in meinem Leben bei einer professionellen Massage (gibt’s hier naemlich als Mitarbeiter-Benefit).

Meine Erkenntnis: Man kann unterschiedlich empfindlich auf beiden Rueckenseiten sein! Auf der einen Seite hatte ich naemlich ziemlich viele kitzelige Stellen, auf der anderen gar nicht…

Uebrigens kitzelig auf Englisch = ticklish. 🙂

Opdater !

Ihr Lieben, es tut mir wirklich sehr Leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde.
Anfang letzter Woche hatte ich schon einmal einen kurzen Artikel verfasst, dieser ist allerdings durch mir nicht erklärbare Gründe plötzlich vom Bildschirm verschwunden und war weg! Ich denke jeder von euch kennt die Motivation, die einen überkommt, wenn man gerade einen langen Brief/Mail/irgendwas getippt hat und der dann weg ist. Meine jedenfalls war sehr klein, größer als eine Ameise, aber doch kleiner als die Spinne, die mich letzte Woche im Schlafzimmer heimsuchte..

Nun, ich gebe euch mal einen kleinen Abriss, auch wenn das jetzt etwas schwierig wird, man wird ja schließlich nicht jünger und das Gedächtnis ist manchmal doch nicht so ausgeprägt wie man es gern hätte. Man gut, dass die Kamera doch so einige Informationen auf gemachten Fotos speichert.

In der Woche vorm letzten Mai-Wochenende war großartiges Wetter, weshalb wir auch die viel draußen unterwegs waren und die ein oder anderen Fotos am Strand machten.

Generell habe ich es mir angewöhnt nach der Arbeit nicht direkt nach Hause zu fahren, sondern erstmal an den Strand und dort eine Runde zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen! Was Besseres gibt es einfach nicht!

Am Wochenende waren wir am Freitag dann am Strand und danach in einer Cocktailbar, in der wir (Elise, Fiona und ich) ein paar Schweden kennenlernten, mit denen wir dann später noch in einen Club weitergingen. De Cocktailbar hieß Kassen auf der Norrebrogade. Dort waren vor allem Studenten unterwegs und die Cocktail-Happy Hour geht von 22-24 Uhr, d.h. zwei Cocktails zum Preis von einem (zw. 70-80 DKK). Der Club hieß Diskotek IN und an diesem Abend war dort zwar der Eintrittpreis mit 150 DKK recht teuer, allerdings war dafür Freibier und Frei-Shots inbegriffen. Also recht gut! Das Publikum war jedoch relativ jung (zw. 18-22).

Am Samstag sind Fiona und ich dann nach Roskilde gefahren, eine Kleinstadt circa eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt von Kobenhavn H. Das interessante an Roskilde war an diesem Tag nicht das Wetter, sondern dass dort der Roskilde Dom ein UNESCO Weltkulturerbe ist aufgrund der vielen ehemaligen Könige/ Königinnen/ Prinzessinen/ Prinzen, die dort begraben sind. Als wir ankamen war allerdings gerade eine Konfirmation und danach sollte eine Hochzeit sein, weshalb man uns bat später wieder zu kommen. Daher gingen wir erst einmal zum Hafen, wo wir die Nachbauten von einigen Wikingerschiffen im „Vikingskibsmuseet“ bestaunten und jede Menge Fotos machten! Wusstet ihr, dass man für ein solches Wikingerschiff früher um die 60-80 Leute an den Paddeln gebraucht hat? Außerdem war dort im Outdoor-Bereich zu bestaunen woraus die Schiffe gemacht werden und welcher Teil eines Baumes für welchen Teil des Schiffes genutzt wird. Als wir dann am Museum selbst ankamen waren wir allerdings nicht mehr von der Muße gegrüßt und wärmten uns somit nur im Vorraum auf, um dann wieder Richtung Dom zu starten! Das interessante an den Wikingern, die die skandinavische Kultur noch vor 1000 Jahren sehr geprägt, wenn nicht sogar ausgemacht haben, ist, dass sie um das Land vor Feinden zu schützen ihre Schiffe im Roskilde Fjord versanken! Diese konnte man in dem Museum wohl begutachten…. (sagte man uns) Danach wollten wir eigentlich shoppen, konnten aber mal wieder feststellen, dass die dänischen Geschäfte um 15 Uhr zu machen! War also nix mit einkaufen (außer Essen im Supermarkt). Sowas ist man ja nun wirklich nicht mehr gewohnt! Vielleicht sind auch deshalb alle so glücklich? Weil sie Samstag Nachmittag nicht arbeiten müssen? Also zumindest weniger Menschen noch als in Deutschland?
Abends haben wir dann gechillt und am Sonntag haben wir eine Free Sightseeing Tour mit Sandeman gemacht! Das ist wirklich zu empfehlen und wir haben u.a. die Geburtsstätte des Carlsberg-Bier gesehen! (weniger spektakulär als es klingt) Der Guide war aus Irland und ein lustiger Geselle, der aber vor allem viel erzählen konnte zu allen möglichen Attraktionen, vor allem aber auch nicht nur Dinge, die in einem Reiseführer stehen. So wurde uns von Thommy erzählt, der zur Zeiten der Nazi-Besetzung Kopenhagens als Spion für die Briten arbeitete und dabei zunächst ein nettes Leben in KPH hatte. Erstaunt waren wir darüber, dass die Dänen nachdem sie nach nur 2 Stunden Besetzung kapituliert hatten den jüdischen Dänen bei der Flucht nach Schweden halfen, wodurch 90% direkt gerettet werden konnten. Dafür opferten alle sie alle vorhandenen Boote, waren sie auch noch so klein! Außerdem sehr beeindruckend fand ich, dass der König zu dieser Zeit (es muss ein Christian oder Frederik gewesen sein) jeden Tag auf seinem Pferd durch die Straßen Kopenhagens ritt, um der Bevölkerung zu zeigen, dass er bei Ihnen ist und letztendlich sogar nach Deutschland ging, um dort die dort ins KZ gesperrten jüdischen Dänen wieder abzuholen! Und er hatte Erfolg! Ein wirklich großartiger Mann! 🙂

Unser Guide meinte dazu direkt, dass dieser Zusammenhalt nach dem Jante-Gesetz der Geheimtipp der Dänen ist warum sie so glücklich sind ! Ich denke, dass dies ein guter Ansatzpunkt ist.

Für alle diejenigen, die nicht wissen was das Jante-Gesetz ist: „Das Jantegesetz beschreibt den kulturellen und politischen Code des Umgangs miteinander, nach dem es verpönt ist, sich selbst zu erhöhen oder sich als besser und klüger darzustellen als andere.“ (Quelle: Wikipedia)

Dieses Gesetz wird in DK als ungeschriebenes Gesetz gelebt, aber auch durch Gesetze unterstützt (beispielsweise durch die hohen Steuern auf Zigaretten und Alkohol, durch die dann letztendlich alle diejenigen, die durch Zigaretten und Alkohol krank werden, behandelt werden).

Danach waren wir dann noch bei eher mäßigem Wetter am Strand in Klampenborg (Bellevue Beach) und gönnten uns ein Birnen-Cider! Ebenfalls interessant war, dass wieder jemand aus der königlichen Familie Geburtstag hatte (wie wir später herausfanden war es Kronprinzessin Mary, geborene Australierin). Aus diesem Grund waren wieder überall die dänischen Flaggen auf Bussen usw. zu sehen! Immerhin weiß man da direkt, dass irgendwas los ist! 😉

Am Montag entschieden wir dann spontan nach der Arbeit nach Malmö, Schweden, zu fahren, um dort die Walpurgisnacht zu feiern. Schließlich kann man ja innerhalb einer halben Stunde und um rund 10 Euro ärmer schnell mit dem Zug über die Brücke fahren!

Bei der internationalen Homepage meetup.com haben wir dort ein Treffen der „Malmö Internationals Group“ getroffen und spontan entschieden die Gruppe bei ihrem Piknik im Pilldammsparken zu treffen. Diese Gruppen sind dort generell sehr offen gestaltet, d.h. jeder kann kommen, der lustig ist und Spaß daran hat neue Leute kennenzulernen. Dort waren dann auch alle möglichen Nationalitäten vertreten, von lokalen Schweden, über Dänen, Amerikaner, Italiener, aber auch Inder und Iraker! Wirklich sehr interessant, was diese Leute nach Schweden treibt. Fiona und konnten auch direkt ein paar Kontakte für unseren Malmö-Lund-Helsingborg-Helsingör-Trip machen! 🙂

Bemerkenswert ist meiner Meinung nach, dass alle Dänen/Schweden ständig versuchen ihre wenigen Brocken Deutsch anzuwenden. Viel beeindruckender ist aber vor allem, dass einige wirklich gut Deutsch sprechen.

Walpurgisnacht/ Valborgsmässoaften war nicht besonders spektakulär, außer das feierliche Anzünden mit ehrwürdiger Musik. Wen es interessiert, der kann hier mehr Eindrücke aufschnappen. Ich denke da sind wir von den Osterfeuern verwöhnt, wobei die Schweden wirklich einen großen Aufriss darum gemacht haben und sich bereits eine halbe Stunde vorher mit Kameras ausgestattet um das Feuer versammelten. Cool war, dass überhaupt so viele Menschen sich für ein solches Ereignis in Pilldammsparken versammelten und mit ganzen Scharen von Freunden/Familienmitgliedern mit Decken bewaffnet heranrücken, um dann dort zusammen zu grillen, das ein oder andere Bier/Cider zu trinken und das Gegrillte zu verspeisen! Eine tolle Tradition!