It’s on again!

So liebe Leute, gerade ist mir klar geworden, dass ich wieder anfange auf Englisch vor mich hinzubrabbeln und zu denken
Soweit ist das also schon wieder !

Nunja, da das die meisten von euch Lesern wahrscheinlich eher weniger interessiert, anbei ein paar Bilder von meiner spontanen Fahrradtour am Montag (nach der Arbeit) zur uebernaechsten Bahnstation.

Auch ist es mal wieder Zeit fuer ein wenig Daenisch-Unterricht. Der See heisst naemlich „Farumsø“, d.h. wie die Stadt logischerweise + Sø (=See). Wieder was dazu gelernt. Ich hoffe ihr freut euch!

Mange venlige hilsen!

„Are these your bikes?“

Diese Woche stand wieder unter dem Motto: neue Leute kennenlernen und Pläne für die verbleibenden Wochenenden schmieden!
Ich gebe dazu mal einen Kurzabriss: Dienstag abends Treffen mit Elise (Deutsche, die als Gasthörerin an der Copenhagen Business School in Business und Law eingeschrieben ist) und Fiona. Wir waren im Café Pixie in Osterbro. Das ist wirklich zu empfehlen, man sollte allerdings vorher reservieren und wie immer sind die Preise leider auch nicht wirklich ideal. Am Mittwoch war dann Stammtisch des deutschen DK-Forums in der Innenstadt. Hier konnten wir uns einige Tipps zu Clubs, in denen sich nicht nur Touristen herumtreiben und anderen coolen Locations holen. Ich empfand es als wirklich erstaunlich wie viele Deutsche hier Jahre lang das Auswandern nach Dänemark geplant haben. Donnerstag war dann großartiges Wetter und wie ihr schon am letzten Eintrag erkennen konntet, habe ich eeendlich ein Fahrrad! Das musste natürlich direkt genutzt werden und so fuhr ich mit meinem Flitzer zu Fiona nach Hellerup. Ich muss schon zugeben: Diese Gegend ist der hammer! Man merkt direkt, dass hier die wohlhabenderen Bewohner Kopenhagens wohnen. Auch merkt man das daran, dass hier auf der Straße Menschen in Stoffhosen herumlaufen. Ich gehe also davon aus, dass diese in höheren Positionen in irgendwelchen internationalen Unternehmen arbeiten, denn Dänen tragen ja eigentlich kaum Anzughosen! Auf dem Weg dahin war ich allerdings etwas desorientiert und musste daher einen netten Dänen nach dem Weg fragen. Der sprach dann erstmal direkt auf dänisch mit mir, obwohl ich ihn auf Englisch nach dem Weg fragte. Wie auch immer anhand meines fragenden Blickes kam schnell die Frage: „Engelsk eller Dansk?“, die ich dann mit „Engelsk, tak.“ beantwortete. Ich traue mir einfach auf Dänisch noch nicht zu die Wegbeschreibung richtig zu verstehen. Aber das wird schon noch. Ich muss einfach mal herauskriegen wie ich hier an nen möglichst günstigen Dänisch-Kurs komme.
Der nette Däne klärte mich dann auch im gleichen Zug darüber auf wie die Straße, in der Fiona wohnt, richtig ausgesprochen wird. Ich habe direkt mal den Typen gegoogelt:

Christian Friedrich Callisen war ein evangelisch-lutherischer Theologe und Philosoph und von 1835 bis 1848 Generalsuperintendent von Schleswig und assistierte 1840 bei ein Krönung Christian VIII., wofür er den Dannebrog-Orden verliehen bekam. Im Schleswig-Holsteinischen Krieg legte er dann sein Amt wieder.

(Ich hoffe ihr freut euch, dass ich euch helfe einfach an unnützes Wissen heranzukommen)

Bei Fiona angekommen suchten wir dann ihr Fahrrad, dass sie von der Vorgängerin ihrer Praktikumstelle übernommen hatte. Und es kam tatsächlich noch besser als erwartet: Dieses fahrradähnliche Verkehrsmittel war einfach nur alt und daher auch sehr rostig, womit sich das Problem ergab, dass der Sattel viel zu hoch war. Tja, was tun? Glücklicherweise stieg im Nebenhaus direkt ein wohlhabender Däne aus seinem Audi (man sollte vermerken, dass europäische Autos hier sehr, sehr teuer sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Versicherung). Diesen nett aussehenden Mann fragten wir dann also, ob er uns nicht vielleicht helfen könne, weil wir kein Werkzeug hatten… und tatsächlich nachdem er sich mit der Frage „Are these your bikes?“ versicherte, dass es wirklich unsere waren kam er mit Werkzeug aus seiner Garage und machte sich in seiner Anzughose und Hemd daran den Sattel herunterzuschrauben, was allerdings aufgrund des Rostes sehr schwer war… Trotzdem: Ein wenig bewegte er sich und wir bedankten uns mit „Tusind tak for det.“, worauf er mit “ Det var så lidt.“ antwortete.

Nun konnte unsere kleine Fahrradtour, die durch den einen oder anderen Absprung vom Fahrrad unterbrochen wurde, starten. Und wir fuhren zum Charlottenlund parken, von wo aus man direkt auf den Øresund blicken kann. Den Hafen sieht man nur, wenn man stadteinwärts schaut. Aufgrund des tollen Wetters haben wir daher auch einige Fotos gemacht! 🙂

   

   

Am Freitag bin ich dann mit einem anderen Deutschen (Uli) zum Handball schauen gegangen. Es stand AG København gegen FC Barcelona an. Championsleague Viertelfinale! Ich kann wirklich nur eins sagen: Es war großartig! Die Stimmung war unglaublich! Die ganzen „enogtyvetusind mennesker“ (21.000 Menschen) machten ordentlich Lärm! Generell fand ich es einfach beeindruckend, dass die das Fußballstadion Parken für das Spiel umgebaut, d.h. auf dem Rasen einen Hallenboden angebracht haben. Ich weiß nicht, ob so ein Aufwand auch in Deutschland gemacht wird? Hier hätte ich doch gerne mal Input von den Kielern/Hamburgern/… Außerdem traten zwei Top-Acts auf, einmal Aura Dione und dann noch  Clemens, ein daenischer Rapper.

Auch habe ich im Stadion dann mein erstes dänisches Hot Dog in den zwei Wochen gegessen. Irgendwer zwitscherte mir, dass das besonders toll sein soll… Meine Beurteilung: Es war ganz gut, aber irgendwie fehlten mir die Gurken und gerösteten Zwiebeln!

Besonders angepriesen wurde natürlich der Spieler mit der Nummer „fierogtyve“ (24) Mikkel Hansen! Geiler Spieler, nur die Haare sollte er sich mal schneiden. Natürlich hat Dänemark dann gewonnen (29:23) und so sind wir danach mit zahlreichen Fans in eine Bar in der Nähe geströmt und haben zusammen mit einem deutschen Kollegen von mir, der woanders eine Sitzkarte hatte, das ein oder andere Bier… ich meine Tee… getrunken. Die Bar hieß South African Bar und befindet sich auf der Osterbrogade. Es ist wirklich eine stinknormale Bar, in der auch Fußballspiele übertragen werden. Gut waren hier definitiv die Preise, die bei 2 Bier für 62 DKK lagen!

Am Samstag habe ich dann einfach mal nichts gemacht und den ganzen Tag gechillt und Serien geschaut bis ich dann abends einkaufen gehen musste und mich danach fertig gemacht habe zum Ausgehen. Denn dann kam gegen 22.30 Uhr Jonas bei mir an und wenig später wollten eigentlich noch einige andere dazu stoßen, wozu es aber nicht kam.

Verabredet waren wir dann mit dem italienischen Koch (Ivan) bei uns aus dem Restaurant bei der Arbeit und seinen Freunden im Park Natklub. Dieser befindet sich direkt bei mir um die Ecke auf der Osterbrogade. Eigentlich wollten wir uns davor treffen, aber die Italiener waren noch nicht da… (kann man hier typisch Südländer sagen?) und so gingen wir schon einmal hinein… Uns schlug direkt der Bass entgegen und nachdem wir freundlich um 100DKK Eintritt gefragt wurden, wunderten wir uns schon wie der Club wohl vom preislichen her so sein würde. Und der erste Eindruck bestätigte sich, hier war es teuer! Glücklicherweise hatte Andrea (Italiener mit einem eigenen Restaurant in KPH) einen Tisch reserviert und generell wurde nicht gegeizt mit Getränken. Ich muss schon sagen: Es macht Spaß mit Italienern zu feiern, weil die einfach super locker sind.. und drauf los tanzen! Nun habe ich also wieder ein paar coole Leute kennengelernt.

Allerdings muss ich sagen, dass sich hier mein Eindruck vom dänischen Nachtleben sehr umgedreht hat. Hier waren alle Mädels sehr aufgestylt und ich vermisste meine hohen Schuhe, die ich kurzerhand zu Hause gelassen hatte, sehr. Und auch liefen hier Männertechnisch ein paar gutaussehende herum! Da soll noch einmal jemand sagen, dass nur die Schweden gut aussehen.

Gelernt habe ich diese Woche auch bei der Arbeit einiges, da wir einige Meetings mit PR-Agenturen hatten, die sich an einer unserer Ausschreibungen beteiligten. Langweilig wurde es da nicht und mein Chef sagte:“Die Deutschen sind eigentlich Südskandinavier, sie sind uns ähnlicher als sie denken, sie wissen das nur nicht.“ (Hierbei ging es um Arbeitsweisen). Außerdem bekam ich mit, dass die Dänen auf lieben was „Made-in-Germany“ ist… In Skandinavien wird wirklich ein großes Augenmerk auf Qualität gelegt und Deutschland wird mit Qualität in Verbindung gebracht. Hier hat sich das was man in der FH lernt, tatsächlich auch bestätigt. Bevor mir das hier gesagt wurde, ist mir das nie so bewusst gewesen. Außerdem wird mir hier immer mehr klar wie viel Sarkasmus die Dänen nutzen, da darf man wirklich nicht immer alles glauben was sie sagen! Und das gilt auch für Business Meetings!

So, das wars von mir. In dem Sinne: „Hej hej.“

Den første uge: tak for kagen, velbekom og caesar salad med kylling og en stor øl.

Ihr Lieben, nun melde ich mich mal wieder. Meine erste Woche „i København“ ist um und ich frage mich ernsthaft wo sie geblieben ist. Die Zeit fliegt nur so dahin und die ersten Besucher haben sich bereits angekündigt.

Letzte Woche ist bei der Arbeit noch einiges passiert:
Besonders interessant war ein Strategie-Meeting mit Besuch aus Bonn, weil ich einen tollen Überblick über das große Ganze der T-Systems Nordic kriegen konnte. Außerdem gingen daraus für mich einige Aufgaben heraus: Präsentation vorbereiten natürlich, aber auch anstehende Marktrecherchen. Zusätzlich stehen im Marketing einige PR Themen an. Spannend, spannend, spannend! Zusätzlich lernte ich die wichtigsten Wörter bei der Arbeit (wurde mir so gesagt): „Tak for kagen“ (=„Danke für den Kuchen“) und „velbekom“ (=i.S.v. „Guten Appetit“).

Am Donnerstag habe ich mich dann auch das erste Mal einige junge Leute getroffen. Das Internet macht es möglich! Es gibt nämlich ein deutsches Dänemark-Forum, wo man einen Stammtisch findet, aber auch einfach Kontakt zu anderen Deutschen in Dänemark aufnehmen kann. Dort habe ich nun also Fiona, Lilli und Jonas kennengelernt. Außerdem hatte ein Kollege mir den Kontakt zu einem portugiesischen Freund von ihm mit Namen Miguel verschafft, der in KPH studiert.

Mit letzterem und Fiona habe ich mich dann Donnerstag getroffen und nachdem wir im Pixie (bei mir um die Ecke) keinen Platz bekommen haben, sind wir in die Stadt gefahren, um dort letztendlich im Studentenhuset das ein oder andere Bier zu trinken und uns nett zu unterhalten. Dort trafen wir dann auch noch auf Anthony, einen in Europa herumreisenden Australier, und auf Jacob (Freund von Miguel).

Mit letzteren beiden gingen wir dann auch am Freitagabend in eine Bar namens VEGA, in der obwohl auf der Homepage anders angekündigt, keine 70/80-er Party war, sondern eine Band Rockmusik spielte. Es ist ja nicht so, dass wir auf die 70/80er Party scharf waren. Aber ein wenig verwirrt waren wir doch schon, als dann neben dem Misch-Pult ein Overhead-Projektor stand, auf welchen zwei Typen eine Glasschüssel munter mit verschiedenen Farben beträufelten, und damit die wirresten Muster an die Wand über der Bühne projizierten… Allzu lange blieben wir nachdem dann „normale“ Musik spielte auch nicht mehr, was wohl auch daran lag, dass wir einfach aufgrund der allgemein hohen Preise in Dänemark für Bier und Cidre nicht allzu viel tranken. Hier ist es normal für ein großes Bier 50DKK = 6,72 Euro zu bezahlen. Und das macht der Geldbeutel dann nicht sehr lange mit.

Aber trotzdem auch immer noch genug, um am Samstag mit Fiona shoppen zu gehen und sich danach mit Jonas und Elena zu treffen, um dann etwas zu essen und später in eine Bar und noch später in den einen oder anderen Club zu gehen. Tipp für günstiges Bier am Samstag: Streckers i Strøget. Dort gibt es für 30DKK ein großes Bier und dieses Wochenende auch nette Unterhaltung mit Live-Band!

Außerdem ganz gut zum Weggehen: der Club/die Bar Billie Booze. Dort gibt es wie auch der Name von sagt auch recht preiswert Getränke und je nachdem was für Musik gespielt wird kann man ganz gut tanzen. Eintritt bezahlt man auch nicht, man muss lediglich für 20DKK seine Jacke an der Garderobe abgeben.

Am Sonntag sind wir dann morgens mit Lilli im Café Stella ganz nah am Hauptbahnhof Brunchen gegangen. Brunch am Sonntag ist hier sehr populär! Allerdings sollte man auch da bei den Preisen aufpassen, denn das kann sehr teuer sein! Generell findet man in Nebengassen des Strøget einige kleine nette Cafés mit vernünftigen Preisen. Diesen Tag beendete ich dann mit einem Besuch im Nationalmuseum, einer Fahrt mit einem der 100 kostenfreien „Bycykler“ in Kopenhagens Zentrum und mit einem Treffen mit meinem Daenischlehrer aus Bielefeld, der gerade hier zu Besuch war.

Mein persönliches Highlight dieses Wochenendes nebst netter Leute und jede Menge Spaß:
Ich habe es geschafft „en stor øl“ (=ein großes Bier) und „en caesar salad med kylling“ (=“einen Caesar Salat mit Huehnchen“) im Restaurant und in Bier und Cidre in Bars auf Dänisch zu bestellen und sogar auf die Frage „Betaler i sammen eller hver for sig?“ (=“Bezahlt ihr zusammen oder jeder für sich?“) zu antworten!
Lediglich als eine Kellnerin im Strecker mir erzählen wollte, dass sie anstatt Zapfbier nur Flaschenbier haben, konnte sie es noch so oft wiederholen ich wusste einfach nicht was sie meinte. Aber in solchen Fällen hilft dann Englisch! 🙂

Jeg elsker dig, København. Ich liebe dich, Kopenhagen.

„Kopenhagen (dänisch København) ist die Hauptstadt Dänemarks und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist Sitz des Parlaments (Folketing), der Regierung und der Königin.

Kopenhagen gehört zu den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas und ist ein beliebtes Reiseziel. Die Kommune Kopenhagen (Københavns Kommune) hat 539.542 Einwohner […].“

Fakten, Fakten, Fakten – Wikipedia laesst gruessen!
Einwohnerzahlmaessig ist KPH also ungefaehr so gross wie Dresden und doch sind beide Staedte so unterschiedlich!

Kopenhagen erinnert mich mehr an ein kleines Hamburg als an Dresden. Das koennte auch an dem Klima liegen: hohe Luftfeuchtigkeit, staendig wechselndes Wetter und milde Temperaturen das ganze Jahr ueber. Also besser nicht die Regenjacke/ den Regenschirm vergessen. Aber was solls? Ich mag das so!

Aber nun mal weg vom Allgemeinen und zu dem was ich bisher erlebt habe.

Am Ostersamstag startete ich um 10:20 Uhr von Wolfsburg aus nach Berlin, von wo ich nach Kopenhagen flog. Das Einzige, das mir Sorgen bereitete waren meine beiden riesengrossen Koffer und das Problem, dass ich diese vom Hauptbahnhof noch bis zum Flughafen schaffen musste. Aber das verlief gluecklicherweise mit der Hilfe eines netten tansanischen Touristen, der mir die Koffer aus dem Zug auf das Gleis hiefte, ohne Probleme.

Der Hinflug verlief gut. Der Flug war ohnehin so kurz, dass wir nach 10 Minuten waagerechtem Flug bereits in den Langeanflug uebergingen.
Recht gewoehnungsbeduerftig war fuer mich im Flieger noch die daenische Sprache, die ich ueberall um mich herum hoerte, aber gleichzeitig war ich auch neugierig und versuchte moeglichst viel zu verstehen.
Ich muss zugeben: Besonders erfolgreich war ich dabei nicht, aber der Wille zaehlt!

Vielleicht fragt ihr euch an dieser Stelle: Was will man eigentlich in Daenemark zum Auslandspraktikum? Ich wollte dieses Land einfach mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen! Ausserdem moechte ich den Gruenden auf die Spur kommen, was die Daenen zum gluecklichsten Volk Europas macht.
Was ist ihr Rezept? Ich hoffe ich kann das am Ende meines Praktikums sagen.

In KPH angekommen wurde ich von meiner Kollegin mit dem typisch daenischen Namen Mette abgeholt und wir fuhren mit S-tog (daenische S-Bahn) und Bus zu meinem Appartment. Zum Glueck sind die Daenen so freundlich, dass keiner gemeckert hat, weil meine beiden Koffer so ziemlich den gesamten Gang des Busses barrikadiert haben!
So bekamen wir nur das ein oder andere schiefe Laecheln zu sehen.

Nachdem wir dann das Problem geloest hatten, dass uns keiner der Schluessel in den Hausflur lassen wollte, da man einen Zahlenpin brauchte, der Mette nicht genannt wurde, konnten wir die Sachen hochtragen in den 3. Stock (ohne Aufzug!) und anschliessend etwas essen gehen und ein bisschen schnacken.
Danach machte ich mich zum Einkaufen zu Netto um die Ecke auf und war auesserst erstaunt, dass die Preise fuer Lebensmittel gar nicht so viel teurer waren als in Deutschland. Allerdings muss ich noch die Barriere in meinem Kopf ueberwinden zu denken, dass alles teuer ist, nur weil es dort eben in Kronen deklariert ist und nicht in Euros (1€ = 7,2 DK).

Im Anschluss ging ich los, um mit dem Sightseeing zu beginnen, was ich am Sonntag auch fortfuehrte! Gluecklicherweise war grossartiges Wetter in KPH, daher machte das „die Stadt angucken“ auch bis in die fruehen Abendstunden Spass, bis es dann entgueltig zu kalt wurde! Was bin ich gluecklich, dass ich meine Winterjacke dabei habe Temperaturgraden, die auch mal um die 2 Grad Celsius wandern koennen.

Bisher gesehen hab ich:
Langelinie (HafenCity von KPH), Kastellet, det lille Havfrue (die kleine Meerjungfrau), Amalienborg Slot mit zugehoeriger Wachabloese, Rosenborg Slot, Hauptbahnhof, Radhus, Strøget (Shopping-Meile), Operaen, det kongelige Teater (das koenigliche Theater), Kongens Nytorv, Magasin du Nord, Nyhavn.

Einiges davon koennt ihr auch auf den Bildern sehen.

                     

Als ich nach Hause kam merkte ich, dass ich vergessen hatte Kaffee zu kaufen! Welche Farce! Aber tatsaechlich habe ich ueberlebt!

Dienstag war dann der erste Arbeitstag. Mette hatte mir gluecklicherweise bereits die Zugverbindung herausgesucht. Ich arbeite naemlich in Farum, einem Vorort von Kopenhagen, der circa 20 km mit dem Auto entfernt ist. Mit der Bahn ist er gut zu erreichen, denn ich wohne nah zur S-tog Haltestelle Nordhavn.

Nach circa einer halben Stunde war ich dann also in Farum und musste von Farum st bis zur Arbeit noch 1,5 km zu Fuss gehen. Gegen 9 begann also mein Arbeitstag und ich trat ein in die Hallen der T-Systems Nordic. Dort begruesste mich direkt ein deutscher Kollege und stellte mich allen anderen vor bzw. zeigte mir alles.
Besonders wichtig: die Nespresso-Kaffeemaschine!

Insgesamt sind mit mir drei Deutsche in Farum fuer die T-Systems Nordic taetig und einige der rund 20 Daenen koennen sogar auch Deutsch sprechen! 🙂 Ansonsten wird allerdings auf Englisch kommuniziert , was die offizielle Arbeitssprache ist.

Allesamt sind sie super nett und ich habe direkt die erste Aufgabe bekommen (aus dem HR– Bereich). Ab Donnerstag werde ich dann im Marketing unterstuetzen, allerdings ist der Kollege dort noch im Osterurlaub!

Die T-Systems Nordic ist in Daenemark, Schweden, Norwegen und Finnland taetig und hat Bueros in Kopenhagen, Malmø, Stockholm und einen einzelnen Mitarbeiter irgendwo in Finnland. Nach Malmø werde ich wohl mal mitduerfen! 🙂

Zur Arbeitsweise kann man sagen, dass sie sehr selbstdiszipliniert und eigenstaendig arbeiten. Hier kommt und geht jeder wann er moechte, ganz genau wie bei der MMS! Eine Kleinigkeit ist jedoch anders: hier gibt es eine Kantine! 😛 Und ausserdem ist das Team im Durchschnitt sehr viel aelter als die Dresdner Truppe.

Ansonsten kann man mit allen Fragen direkt auf die Kollegen zu gehen und keiner wird komisch angeschaut, weil er zu viel fragt. Ich empfinde dies als sehr angenehm!

Gegen 17 Uhr werde ich also immer Schluss machen und um kurz nach 9 anfangen! 🙂

Das war’s dann erst einmal von mir: Farvel!